Die Freiwilligen Feuerwehren in Österreich und Deutschland: by Friedhelm Wolter

By Friedhelm Wolter

Die Freiwilligen Feuerwehren sind in Österreich mit etwa 250.000 aktiven Mitgliedern sowie in Deutschland mit mehr als 1.000.000 Angehörigen die mit Abstand größten und wirkungsvollsten Organisationen der so genannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. In Anbetracht gesamtgesellschaftlicher Veränderungen drohen diese bewährten Strukturen indes ihre Fähigkeiten der schnellen, bürgernahen und qualifizierten Hilfeleistung einzubüßen. Es bedarf ganzheitlicher Anstrengungen und organisatorischer Veränderungen, soll das process in seiner Breite erhalten bleiben.

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Zudem traten zusätzliche Feuerordnungen in Österreich und Deutschland in Kraft; Dresden (1529), Innsbruck (1605), Graz (1633), Linz (1672), Steyr (1730) und Loeben (1752) erhielten ortsbezogene Vorgaben, die wie vielerorts, fortwährenden Anpassungen zu unterziehen waren. Der dreißigjährige Krieg (1618–1648) in Deutschland führte zu einer gesamtgesellschaftlichen Verarmung und Entwurzelung, die nicht nur die kulturelle Entwicklung um etwa ein Jahrhundert zurückwarfen, sondern auch Fortschritte im Feuerlöschwesen für eine lange Zeit unmöglich machten (vgl.

Sie vollziehen in beiden Ländern die staatlichen Aufgaben der Brandbekämpfung sowie der Hilfeleistung bei Unglücksfällen und öffentlichen Notständen. Die ausschließliche Erfüllung durch beruÀiche Kräfte impliziert erhebliche ¿nanzielle Mehraufwendungen, ohne dass ein rechnerischer Nachweis existiert. Nach Schönherr lassen sich Größenordnungen von jährlich etwa 5 Milliarden € für Personalkosten annehmen. Zudem fordern Investitionen für Liegenschaften und Àächendeckende logistische Infrastrukturen nach Schönherr einem zweistelligen Milliardenbetrag, da etwa 2300 Feuerwachen vorzuhalten und partiell zu errichten bzw.

Als frühes Zeichen einer „Reorganisation“ des Feuerlöschwesens könnte die Anordnung über die Aufstellung von Feuerwachen für fränkische Höfe und Pachtungen aus dem Jahre 795 n. Chr. gedeutet werden (vgl. Zeilmeyer: 2002, 14). Begriffe wie Bau- und Feuerpolizei existierten noch nicht. Eine regelmäßige Straßenanlage oder eine strukturierte Anordnung der vorwiegend aus Holz errichteten Häuser lagen ebenso wenig vor. Auch die Feuerungsanlagen waren sehr unvollkommen; Schornsteine scheinen im 12. und 13.

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